Lachgas-Sedierung:
Keine Angst vorm Zahnarzt!

Viele Patienten fühlen sich vor dem Besuch beim Zahnarzt unwohl oder haben Angst. Diese Angst vorm Zahnarzt hält sie davon ab eine längst überfällige zahnärztliche Behandlung durchführen zu lassen.

Die Lachgas-Sedierung ist ein sehr sicheres und komplikationsarmes Verfahren, das weltweit millionenfach angewendet wird.

Lachgas hat sowohl eine analgetische als auch anxiolytische Wirkkomponente. Das heißt, es wirkt sowohl schmerzlindernd, als auch entspannend und angstlösend. Patienten beschreiben häufig eine angenehme Distanzierung zum Behandlungsgeschehen und empfinden bereits das Setzen der Lokalanästhesie als weniger unangenehm. Störende Würge- und Schluckreflexe werden stark reduziert.

Mit Lachgas wird die Wirkung innerhalb weniger Minuten erzielt und klingt ebenso schnell wieder ab.

Die Lachgas-Sedierung ist sowohl für kurze, als auch für lang andauernde Behandlungen einsetzbar. Egal ob eine professionelle Zahnreinigung oder eine Sanierung des gesamten Gebisses ansteht.

Die Behandlungsdauer unter Lachgas darf bis zu vier Stunden betragen.

Ein großer Vorteil für Patient und Zahnarzt bei der erfolgreichen Lachgas-Sedierung ist, dass die Angstpatienten nun entspannter und oftmals auch häufiger zum Zahnarzt gehen, da die Gewissheit einer möglichen schonenden und angstlösenden Lachgassedierung die Scheu vor dem Besuch frühzeitig löst. Das sorgt für eine hohe Patientenzufriedenheit und Akzeptanz einer zahnärztlichen Behandlung.

 

biewermedical-lachgas-illustration


Gibt es auch das Risiko einer Überdosierung?

Überdosierungen kommen nicht vor, da die modernen Geräte, die der Zahnarzt einsetzt, eine eingebaute Sperre besitzen und maximal 70 Prozent Lachgas abgeben. Aber meist benötigt der Patient nur eine Dosis von 30 bis 50 Prozent. Sollte der Sauerstoff ausgehen, schaltet sich das Gerät ebenfalls automatisch ab. Es ist daher technisch gar nicht möglich, Lachgas in einer gefährlichen Konzentration zu verabreichen.

Hat die Betäubung mit Lachgas Nebenwirkungen?

Nein, bei richtiger Dosierung und fachgerechter Anwendung entstehen keine Nebenwirkungen. Lachgas wird im Körper weder abgelagert noch abgebaut, es wird zu über 99% abgeatmet.

Wie ist denn jetzt genau die Wirkungsweise von N2O/Lachgas?

Lachgas bzw. das Lachgas-Sauerstoffgemisch wirkt zugleich beruhigend, entspannend und angstmindernd. Dabei ist man als Patient jedoch immer bei Bewusstsein und ansprechbar. Das Gasgemisch wird extrem schnell im Blut und im Gehirn aufgenommen und führt zu einer Art Schwebezustand. Nach der Behandlung verschwindet die Wirkung nach kurzer Zeit und man kann auch wieder Auto fahren.

Macht Lachgas abhängig?

Es gibt keine Fälle von Sucht durch Lachgas. Lachgas macht nicht abhängig.